Wild Thing – Josy bitte nicht weiterlesen!

Es gibt Modeerscheinungen, denen ich unabhängig von ihrem ästhetischen und praktischen Wert kritisch gegenüberstehe – und das Tragen und Verarbeiten von Pelz gehört für mich zu den persönlichen No-Gos.

Eine Lösung, angesagte Pelzmodelle zu tragen und trotzdem ein halbwegs ruhiges Gewissen zu haben (denn wer kann schon von sich behaupten, auf Lederwaren zu verzichten) ist Fake Fur, auch Kunstpelz genannt. Wer hierbei jetzt an minderwertige Plastikfelle denkt, die nicht nur unecht aussehen sondern auch ständig ihre Haare gleichmäßig im Raum verteilen, dem sei gesagt: Das muss nicht so sein!

So habe ich zum Beispiel für das Weihnachtsgeschenk einer lieben Freundin, die ganz verrückt nach Leopardenmustern ist, ein wirklich schönes Fellimitat gefunden, das ich nach der Anleitung in der Burda 01/10 zu einem Loop-Schal, also einem großen Stoffring, verarbeitet habe.

Das Tolle: Man kann diesen Schal wirklich vielseitig einsetzen!
Ob einfach um den Hals gehängt…

Leo1

…oder bei niedrigeren Temperaturen doppelt gewickelt…

Leo2

…oder aber als Kapuze – stets ist die Trägerin politisch korrekt, warm und schick!

Leo3

Und wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dem sei gesagt: Die Verarbeitung ist ein wahres Kinderspiel und dürfte auch den blutigsten Anfänger nicht überfordern.

[82x] Burda
Sinje Lübbke

Geboren am 28. Dezember 1988 in Hamburg wuchs Sinje Lübbke als Tochter einer Lehrerin und eines Fahrlehrers auf. Nach dem Abitur 2008 begann sie ein Psychologiestudium an der ...

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