Der weisse Stoff: große weite Welt
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Britta Ankenbauer lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin, Autorin und Coach in Leipzig. Schon in den 80er Jahren beschäftigte sie sich mit textilen Techniken der Oberflächengestaltung (Surface Design), damals vor allem mit Batik und Seide.
Arbeiten mit der Nähmaschine kamen in den 90er in Form von Artquilts hinzu. Britta Ankenbauer hat einige Preise gewonnen und stellt regelmäßig in internationalen Ausstellungen ihre Werke aus, arbeitet selbst als Kuratorin und Jurorin für Wettbewerbe und wird international für Kurse angefragt.
Ihr Atelier befindet sich in der Leipziger Baumwollspinnerei, einem kulturellen Zentrum zeitgenössischer Kunst.
Das Studium der Geistes- und Sozialwissenschaften und Zusatzausbildungen für Beratung und Coaching ermöglichten es ihr, Kunst und Kreativität zu verbinden. So führte der Weg zunächst über die private künstlerische Ausbildung zu ihrer freiberuflichen Arbeit als Künstlerin.
"Das künstlerische Studium war damals ein etwas unsicherer Faktor, wenn man auf eigenen Beinen stehen wollte. Textilkunst war sehr vom Weben geprägt und Malerei wollte von materialspezifischem Arbeiten als Eigensinn nichts wissen. Gesellschaftliche und soziale Prozesse interessierten mich genauso. Deshalb profitiere ich heute von einer breiten Herangehensweise an meine künstlerischen Themen, auch wenn in Deutschland das universitäre Künstlerdiplom einen sehr hohen Stellenwert für Anerkennung hat“.
Der malerische Akt, das Zerschneiden als dekonstruktives Element und die Konzentration auf Schichten sind für Britta Ankenbauer wesentliche Aspekte ihrer Kunst.
Die Nähmaschine ist das verbindende Element für diese verschiedenen Schichten. Ihre Linienführung beim Nähen entwickelt sich zu zeichnerischen Elementen, die als letzte Schicht aufgebracht werden.
Kürzlich ist ihr Buch zu Surface Design Techniken im Eigenverlag erschienen, ein zweites über Design und Komposition von Artquilts ist in Arbeit.
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